Lexikon
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legendärer Begründer und Ur-Vater des damaligen, ursprünglichen, antiken Jiu-Jitsu. In
der japanischen Chronik Kojikl (siehe dort) wird berichtet daß Tomaketsu Hayato, der beste Ringer der damaligen
Zeit (23 v. Chr.) in einem auf Befehl des Kaisers bestrittenen Kampf von seinem Gegner Nomi-no-Sukune besiegt
und zu Tode niedergeschlagen wurde.
Die Anhänger des Sumo sehen in dieser Begebenheit den Anfang der Sumo- Tradition und die Anhänger des
Jiu-Jitsu und Judo sehen darin den Beginn Ihrer Kampfkunst.
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Ausweich-Methode;
die Form des Rückzugs, des Entkommens, des Flüchtens. Auch Nagareru genannt
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Nihon -Japan, Shoki - Anfangsstadium.
Die Chroniken Japans, geschrieben 720 n.Chr., sie berichten in legendärer Form Ober die wichtigsten Ereignisse
der verschiedenen Regierungsperioden und geben Aufschlüsse über den Glauben der Ureinwohner Japans.
Siehe auch unter Ainu.
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Leben
Nitobe wurde als dritter Sohn einer dem Nambu-Klan dienenden Samurai-Familie geboren. Einer seiner Großväter war ein Militärstratege und übte sich ebenso in der Kampfkunst wie Nitobes Vater, der die Techniken des kenjutsu, jiujitsu und sojutsu auch seinem Sohn beibrachte.
Nitobe studierte ab 1877 zunächst am Landwirtschafts-College Sapporo (Sapporo Nōgakkō, heute Universität Hokkaidō), dann ab 1883 an der Universität Tokio, bevor er 1884 schließlich in die USA zur Johns-Hopkins-Universität in Baltimore wechselte. Hier studierte er für drei Jahre Wirtschaftswissenschaften und Politik. 1886 konvertierte er zum Quäkertum und trat dem Baltimore Yearly Meeting bei, da sich das Japan Yearly Meeting erst 1936 gründete.[1] Während dieser Jahre lernte er seine spätere Ehefrau Mary P. Elkinton kennen.
Seine Alma Mater in Sapporo versprach ihm eine Professur unter der Bedingung, dass er zuvor in Deutschland den Doktortitel erwerbe. Daraufhin zog er nach Bonn, Berlin und Halle, wo er mit einer Arbeit Über den japanischen Grundbesitz promovierte. Während seiner Rückreise über die USA heiratete er 1891 in Philadelphia Mary Elkinton.
Wie versprochen erhielt er eine Professur an der Landwirtschaftsschule Sapporo. Es folgten weitere Stellen als technischer Beamter im Generalgouvernement Taiwan, als Professor an der Kaiserlichen Universität Kyōto, Rektor der Ersten Oberschule, Professor an der (Kaiserlichen) Universität Tokio, 1918 Gründer und Rektor der Frauenhochschule Tokio und schließlich 1920 Vizegeneralsekretär des Völkerbundes.[2] In dieser Eigenschaft nahm er 1921 am Esperanto-Weltkongress als Beobachter teil und legte der Völkerbundsversammlung einen Bericht zum Stand der Anwendung des Esperanto in der Welt vor. In den dreißiger Jahren versuchte er zwischen den USA und Japan zu vermitteln, um die akkumulierten Spannungen abzubauen.
Währen
d der Tätigkeit in Sapporo erkrankten er und seine Frau, weshalb sie zur Auskurierung nach Kalifornien reisten. Hier schrieb Nitobe im Alter von 37 Jahren sein bekanntestes Werk Bushido: The Soul of Japan. Eine deutsche Ausgabe erschien bereits 1901. Weitere Übersetzungen ins Französische, Tschechische, Polnische, Schwedische u. a. m. folgten innerhalb weniger Jahre. In diesem Werk stellt Nitobe die Grundsätze der japanischen Moral dar. Dabei beschreibt er unter anderem sieben Prinzipien, nach denen der Japaner, und besonders der Samurai, zu handeln versucht bzw. versuchen soll. Diese wurden im Zweiten Weltkrieg von japanischen Nationalisten für ihre Zwecke missbraucht.
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Tama in Fuchū (Präfektur Tokio).
Nitobe ist auf den 5000 Yen-Noten abgebildet, die von 1984 bis 2004 gedruckt wurden. Nach ihm benannt ist der Nitobe Memorial Garden in Vancouver.
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verloschen, verwehren; letzter und höchster Zustand der Befreiung von allem Irdischen;
.Himmel" der gläubigen Buddhisten, in der die Seelen nach verschiedenen
Daseins-formen eingehen werden. Der Frieden des Nirwana hat nichts mit den
Wonnen oes christlichen Paradiesesgemeinsam; die geistigen Wurzeln liegen
vielmehr im hinduistischen Prinzip des Brahman.
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JudoFußwurf.
Wenn der Gegner durch hochheben seines rechten Fußes dem Ko-soto-gake zu entgehen versuch~
dann wird nochmals in der Weiterführung sein linkes Standbein angegriffen
(ähnlich 0-soto-gari / 0-soto-guruma):
Wurftechnik außerhalb der Gokyo-no-kaisetsu. 2 Stufe des KSG.
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traditionelles Sommertraining
im Kodokan (siehe dort) in Tokio. Japan.
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traditionelles Sommertraining im Kodokan in Tokio.
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RistkreuzwOrgen,
Judo-Würgegriff.
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seitlicher Messerstich
gegen die Schläfe, aus dem Goshln-Jitsu.
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seitlicher Fausthieb
an die Schläfe, auch Handkantenschlag,
aus dem Goshin-jitsu und der Ju-no-Kata.
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Ristkreuz Würgen
Siehe auch unter Narabi.
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Ristkreuzwürgen.
Siehe auch unter Narabi.
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| Nage-waza ura-no-kata | |
|---|---|
| Einstufung | Kata |
| Unterklassifizierung | Nicht-Kodokan-Kata |
| Kodokan | Nein |
| Name der Technik | |
| Romaji | Nage-waza ura-no-kata |
| japanisch | 投業裏の形; 投げ技裏の形 |
Die Nage-waza ura-no-kata (投業裏の形, Nage-waza ura-no-kata , „Formen umkehrender Wurftechniken“) ist eine Judo - Kata , die sich wie die Gonosen-no-kata auf Konter konzentriert -Angriffe auf Wurftechniken. Sie wurde von Mifune Kyūzō [1] [2] entwickelt und ist keine offiziell anerkannte Kodokan - Kata .
Techniken
- Uki Otoshi gekontert von Tai Otoshi
- Seoinage wird von Yoko Guruma gekontert
- Kata Guruma wird von Sumi Gaeshi gekontert
- Tai Otoshi wird von Kotsuri Goshi gekontert
- Obi otoshi gekonterte von O Guruma
- Okuriashi Harai wird von Tsubame Gaeshi gekontert
- Kouchi gari wird von Hiza Guruma gekontert
- Ouchi gari wird von Ouchi gaeshi gekontert
- Sasae tsurikomi ashi wird von Sumi otoshi gekontert
- Uchi Mata wird von Tai Otoshi gekontert
- Hane Goshi wird von Kari Gaeshi gekontert
- Harai Goshi wird von Ushiro Goshi gekontert
- Hane Goshi wird von Utsuri Goshi gekontert
- Uki Goshi gekontert von Yoko Wakare
- O Goshi gekontert mit Ippon Seoinage
In einer von Mifune auf Video aufgezeichneten Version aus den 1950er Jahren wird Ouchi gari gaeshi, der Zähler für Ouchi gari, durch Tomoe nage ersetzt. Obwohl das Video feststellt, dass Mifune der Uchi-mata mit einem Tai-Otoshi begegnen wird, kontert Mifune die Uchi-mata tatsächlich mit einem O-Guruma.
Quelle:Wikipedia
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Nage-no-kata
投の形 (Form des Werfens)
Die Nage-no-kata wurde als erste Kata von Kanō Jigorō im Jahre 1887 im Kodokan entwickelt und gehört zur Gruppe Randori-Kata. Sie besteht aus fünf Wurfgruppen mit jeweils drei Würfen, die in festgelegter Reihenfolge – erst rechts, dann links – ausgeführt werden. Eine Ausnahme stellt Uki-goshi dar, der zuerst links und dann rechts geworfen wird – Ukes Angriff ist jedoch immer zuerst rechts. Die 30 Wurfaktionen sollen prinzipiell so ausgeführt werden, dass Toris Wurfausführung (jap. Kake) im Zentrum der Ausführungsfläche (Mattenmitte) geschieht. Zur Erklärung der einzelnen Würfe, siehe auch Wurftechnik (Judo).
Diese traditionelle Kata ist in Deutschland zur Prüfung für den 1. Dan im Judo vorgeschrieben. Im Deutschen Judobund werden einzelne Wurfgruppen der Nage-no-kata auch bei Gürtelprüfungen für höhere Kyū-Grade abgefragt. Seit November 2014: Koshi-Waza beim 3. Kyu (grün) zu einer Seite, Ashi-Waza beim 2. Kyu (blau) zu einer Seite und Te-Waza beim 1. Kyu (braun) zu beiden Seiten.[2] In Österreich ist die Nage-no-Kata verpflichtend der Prüfung zum 1. und 2. Dan vollständig zu zeigen.
| 1. Gruppe: | Te Waza (Handwürfe) |
| Uki-otoshi | |
| Seoi-nage | |
| Kata-guruma | |
| 2. Gruppe: | Koshi Waza (Hüftwürfe) |
| Uki-goshi | |
| Harai-goshi | |
| Tsuri-komi-goshi | |
| 3. Gruppe: | Ashi Waza (Fußwürfe) |
| Okuri-ashi-barai | |
| Sasae-tsuri-komi-ashi | |
| Uchi-mata | |
| 4. Gruppe: | Ma Sutemi Waza (Gerade Opferwürfe) |
| Tomoe-Nage | |
| Ura-nage | |
| Sumi-gaeshi | |
| 5. Gruppe: | Yoko Sutemi Waza (Seitliche Opferwürfe) |
| Yoko-gake | |
| Yoko-guruma | |
| Uki-waza |
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Das Nichteinkommen
Kein Streben nach dem Sieg.
Kein Zielen nach Gewinn (Profit).
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Abwehrbewegung,
drücken gegen die Brus~ 12. Technik in der Ju-no-Kata.
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Judo-Beugehebel
aus dem SeitviererschlOssel.
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Selbstlos, ichlos, die absolute Gelassenheit Siehe auch unter Mushin.
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"Siegel", "Zeichen" "Merkmal".
Bestimmte Handund Fingerstellungen von magischer, mystischer und S},nbOlischer Kraft
und Bedeutung. Sie sind körperticher Ausdruck eines bestimmten Bewußtseinzustandes.

Quell Unbekannt.
Diese Fingerzeichen werden vor allem im jap. Buddhismus und im lnd. Hinduismus benutzt und sichern, zusammen
mit den Mantras (siehe dort) die Wirksamkeit des vorgetragenen Rituals.
Im Hatha-Yoga z.B. sind die Mudras körperliche Übungen zur Erlangung berstimmter Fähigkeiten, wie z.B.
die Überwindung von Alter, Tod oder Krankheit und die Unempfindlichkeit gegen Gifte.
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im Gegensatz zum Judo (Prinzip der Ökonomie - wirksamster Gebrauch der körperlichen und geistigen
Kräfte) und zum Budo (Oberbegriff für die japanischen, martialischen Kriegs- und Ritterkünste) versteht man
unter Mudo (Mu - Nichts, leere, De -Weg) das Prinzip der Geistesgegenwart, bei dem . kein Hauch zwischen
Denken und Tun" besteht wenn es darum geht mit der Praxis in unmittelbare Wechselwirkung zu kommen, um aus ihr
selbst aus der aktuellen Wirklichkeit. die Orientierung zu gewinnen.
Dieses Prinzip, das den Kern des Budo ausmacht ist nicht an eine bestimmte Technik gebunden. Es kann in allen
Sportarten sowie letztlich auch im Alltag, was ja das eigentliche Ziel des Budo ist verwirklicht werden.
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Kampftechniken, die mit beiden Händen ausgeführt werden.
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Stoß in den Magen mit dem Stock, aus dem GoshinJitsu.
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Zweihand-Sichel,
Zweihand-Aushebewurf, Judo-Handwurf- Technik außerhalb der Gokyono-kaisetsu (siehe dort).
Auch: Ryoashl-dori genannt
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Lehrgespräch; regelmäßige Zusammenkunft aller Mitglieder eines Dojo mit ihren Trainern; Sinn und
Zweck: persönliches Kennenlernen, Besprechung verschiedener wichtiger
Dinge und (in Japan gebräuchlicher) Sammlung, Konzentration, Meditation,
Besprechung „geistiger" Fragen; ZenDialog zwischen Meister und Schüler.
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Ausheber, früherer Judo-Armwurf.
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Mikinosuke Kawaishi
Mikinosuke Kawaishi (jap. 川石 酒造之助, Kawaishi Mikinosuke; * 13. August 1899 in Himeji; † 30. Januar 1969 in Le Plessis-Robinson) war ein japanischer Jiu Jitsu- und Judoprofessor (Sensei) und Pionier des Judosports in Frankreich. Er wurde posthum von der International Judo Federation mit dem 10. Dan Judo und Jiu Jitsu geehrt.
Leben
Kawaishi begann seine Laufbahn als Jiu Jitsu- und Judoprofessor in Kyoto[1], wo er als Schüler im Butokuden, dem Dōjō des Dainippon Butokukai umfassend in die Budō-Künste Japans eingeführt wurde. Danach studierte er an der Waseda-Universität und wurde Lehrer. Es ist nicht genau bekannt, welchen Jiu Jitsu-Kampfstil er bevorzugte. In England gibt es heute noch Übungsgruppen, die seinen Kampfstil, eine Variante des Aiki Jiu Jitsu, unter der Bezeichnung Kawaishi Ryu Jiu Jitsu trainieren. Mitte der 1920er Jahre reiste Kawaishi durch die USA, wo er in verschiedenen Orten Budō-Kampfkünste vorführte. In New York City und San Diego gab er Lehrgänge in Jiu Jitsu, Judo und Selbstverteidigung. 1928 kam er nach Großbritannien und gründete mit Gunji Koizumi, mit dem er mehr als 10 Jahre zusammenarbeite, eine Jiu Jitsu- und Judo-Schule in Liverpool. Koizumi, der 1918 den ersten Sportclub für japanische Kampfkünste in Europa gründete, den Budokwai in London, und der Judo an der Universität in Oxford lehrte, ist Gründungsvater des englischen Judosports. Kawaishi gründete 1931 in London den Victoria Working Men’s Club, einen Anglo-Japanischen Judo Club. Außerdem beteiligte er sich mit Koizumi an der Jiu Jitsu- und Judo-Ausbildung der Studenten in Oxford. Asiatischer Kampfsport war in England damals noch relativ unbekannt, so dass Kawaishi seinen Lebensunterhalt allein damit nicht bestreiten konnte. Deshalb trat er auch erfolgreich als Berufsringer unter dem Namen Matsuda auf und kämpfte in Veranstaltungshallen gegen Wrestler und Berufsboxer.
Ende 1931 kehrte er für kurze Zeit nach Japan zurück, wo ihn der Kōdōkan mit dem 3. Dan Judo auszeichnete. Dabei erneuerte er die Bekanntschaft mit Jigoro Kano, mit dem er auch nach seiner Rückkehr aus Japan von Europa aus in Verbindung blieb. Nachdem der Kōdōkan Kawaishi 1935 den 4. Dan verliehen hatte, engagierte ihn die französische Polizei als Nahkampfausbilder. Im Oktober 1935 zog er nach Paris um, wo er im Juli 1936 die erste Jiu Jitsu-Schule im Quartier Latin gründete, den Club Franco-Japonais. Dort begrüßte er am 28. Juli seinen ersten Pariser Judoschüler, Maurice Cottreau. Auf Vermittlung Kanos begann auch Moshé Feldenkrais bei Kawaishi Jiu Jitsu und Judo zu studieren. Mit Feldenkrais, dem der Kōdōkan den 1. Dan verliehen hatte, gründete Kawaishi 1936 den Jiu Jitsu Club de France. Ende 1937 integrierten Kawaishi und Feldenkrais schließlich den Club Franco-Japonais in den Jiu Jitsu Club de France. Kano verlieh 1938 Kawaishi den 5. Dan und bevollmächtigt ihn für den Kōdōkan in Europa Dan-Prüfungen und -Auszeichnungen durchzuführen. Kawaishi verlieh danach 1939 seinem ersten französischen Schüler, Maurice Cottreau, den Schwarzen Gürtel. Gemeinsam mit Feldenkrais begann Kawaishi Judo-Lehrmethoden und -Kampftechniken in einer Fotoreihe zu dokumentieren. Die Arbeit mit diesem Lehrmaterial wurde allerdings durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Die Fotografien verwendeten Kawaishi[2] und Feldenkrais[3] später nach dem Krieg in mehreren Veröffentlichungen und Judo-Büchern.
Während des Krieges kehrte Kawaishi 1943 nach Japan zurück und geriet in der Mandschurei in Gefangenschaft. Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft nahm er seine Lehrtätigkeit in Europa wieder auf. Zusammen mit Feldenkrais und den französischen Budō-Sportlern Jean Andrivet, Henri Birnbaum, Maurice Cottreau, Jean de Herdt, Henry Plée und Paul Bonet-Maury gründete er 1946 den Judo Club de France, aus dem die Französische Judoföderation (Fédération française de judo, jujitsu, kendo et disciplines associées, FFJDA) hervorgegangen ist. Die FFJDA ist heute der nationale Sportverband der Judoka und Budō-Sportler in Frankreich. Mit Koizumi organisierte Kawaishi 1947 erstmals einen internationalen Judo-Länderkampf, wobei die besten britischen und französischen Judoka im Kampf um den Kawaishi Cup gegeneinander antraten.
In der Französischen Judoföderation übernahm Kawaishi von 1948 bis 1961 die Funktion des Technischen Direktors und prägte mit seiner Trainer- und Lehrtätigkeit lange Zeit die erfolgreiche Entwicklung des Judosports in Frankreich. Für seine Verdienste wurde ihm der 10. Dan verliehen. Kawaishi lebte von 1948 bis 1969 in der Gegend von Paris und ist auf dem Friedhof in Le Plessis-Robinson beerdigt.
Quelle: Wikipedia
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Gleichgewichtsbrechen nach rechts vorn.
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Gleichgewichtsbrechen
nach rechts.
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Gleichgewichtsbrechen nach rechts hinten.
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| Kyuzo Mifune | |
|---|---|
K. Mifune
|
|
| Geboren | 21. April 1883 Präfektur Iwate , Japan |
| Gestorben | 27. Januar 1965 (81 Jahre) Tokio, Japan |
| Einheimischer Name | 三船 久蔵 |
| Stil | Judo |
| Lehrer) | Kanō Jigorō |
| Rang | 10. Dan Judo (Kodokan) |
Kyuzo Mifune (三船 久蔵, Mifune Kyūzō , 21. April 1883 – 27. Januar 1965) wurde nach dem Gründer Kanō Jigorō als einer der größten Vertreter der Judokunst kategorisiert . Er wird von vielen als der größte Judo-Techniker aller Zeiten nach Kanō angesehen. [1]
Frühes Leben
Mifune wurde am 21. April 1883 in Kuji City , Präfektur Iwate , auf der Insel Honshū in Japan geboren, ein Jahr nach der Gründung des Kodokan . [2] [3] [4] Berichten zufolge war er als Junge unverbesserlich, führte immer irgendeinen Unfug an oder organisierte andere in einer ähnlichen Verfolgung. [2] Als Mifune 13 Jahre alt war, schickte sein Vater, ein strenger Disziplinarbeamter, der das jüngste seiner sieben Kinder schließlich aufgab, den Jungen auf eine Mittelschule in Sendai im Norden Japans. [2] Dort entdeckte der junge Mifune Judo und beschloss, sich ihm zu widmen. [2]Im Alter von 14 Jahren besiegte er bei einem Turnier mit einer anderen Highschool neun Gegner in Folge. [2] Am Ende seiner Zeit in Sendai, im Jahr 1903, traf er in einem Sparringskampf in seinem Dojo auf den altgedienten Meister Matsugoro Okuda . Okuda gewann leicht, aber er lobte Mifunes Fähigkeiten hoch und sagte voraus, dass er eine Legende der Kunst werden würde. [5]
Nach ihrem Abschluss wurde Mifune auf eine Vorbereitungsschule in Tokio geschickt, in der Erwartung, an der Waseda-Universität aufgenommen zu werden . [2] Er versuchte sofort, sich dem Kodokan anzuschließen. [2] In jenen Tagen erforderte dies ein persönliches Gespräch mit Kano auf Empfehlung der Rangordnung von Judoka und die Unterzeichnung eines Blutschwurs. [2] Mifune kannte niemanden im Kodokan, wählte aber Sakujiro Yokoyama aus , der damals einen furchterregenden Ruf hatte, als „Dämon Yokoyama“, dessen schnelles, kraftvolles Judo beim Kodokan viel Ansehen erlangt hatte. [2] Mifune kampierte vor Yokoyamas Haustür, bis dieser zustimmte, ihn Kano zu empfehlen. [2] Im Juli 1903 trat Mifune der Kodokan bei, [2]und im nächsten Jahr trat er auch der Waseda University bei. [5] Als sein Vater jedoch herausfand, dass er mehr Zeit mit Judo als mit dem Lernen verbrachte, kürzte er sein Taschengeld und Mifune, jetzt 22, machte sich auf die Suche nach Arbeit. [2] Er gründete eine Zeitung, verkaufte Anzeigen und baute sie zu einem florierenden Unternehmen aus. [2] Er konnte es mit beträchtlichem Gewinn verkaufen und trat in das Wirtschaftsprogramm an der Keio-Universität ein . [2]
Karriere
Nach 15 Monaten Training erreichte Mifune den Rang eines Shodan ("Anfangs -Dan " , was den 1. Dan- Rang angibt) im Kodokan-Judo [2] und nach der bemerkenswert kurzen Zeit von vier weiteren Monaten Nidan (2. Dan ). Durch Timing und Geschwindigkeit erlangte Mifune schnell einen guten Ruf und wurde beim jährlichen Rot-Weiß-Kodokan-Turnier nie besiegt. [2] Bis 1910 wurde er zum Godan (5. Dan ) und Ausbilder ernannt. [2] Er wurde bereits als „Gott des Judo“ bezeichnet. [1]Er war 30. Sein Vater empfahl ihm ein Mädchen in seiner Heimatstadt und er kehrte erst zum zweiten Mal, seit er von zu Hause weg war, zurück, um zu heiraten. [2]
Während der nächsten 20 Jahre wuchs der Ruf von Mifune weiter. [2] Er wurde 1917 6. Dan (Rokudan) und 1923 7. Dan (Shichidan). Als er 40 Jahre alt war, wurde er von einem 6 Fuß großen und 240 Pfund schweren Sumo -Wrestler herausgefordert. Mifune, 5′ 2″ groß und 100 lb., schlug den Wrestler schließlich mit seinem typischen „Flugzeug“-Wurf ( kuki nage oder sumi otoshi ). Er aß sparsam, schlief auf einem Bett im westlichen Stil und rauchte nicht. [2] 1931 beförderte Kano Mifune zum 8. Dan (Hachidan) und 1937 zum Kudan (9. Dan ). [2]
Mit Kanos Tod im Jahr 1938 wurde Mifune der einflussreichste Ausbilder. [2] Studenten hatten sich lange darüber beschwert, dass Mifune sich zu Vorlesungen hinreißen ließe und er „mehr gefürchtet als geliebt“ wurde. [2] Am 25. Mai 1945 wurde er zum Judan (10. Dan ) befördert, dem vierten von 15 Judoka, der jemals so geehrt wurde. [6] Mifune erhielt den Titel Hanshi, dann Meijin von der International Martial Arts Federation (IMAF) und 1956 schrieb er sein klassisches Buch The Canon of Judo , immer noch eine bemerkenswerte Darstellung der Geschichte, Philosophie und technischen Beschreibung des Judo. [2] An EJ Harrison, schrieb er ein einfaches Buchvorwort, das aber Mifunes philosophische Natur zum Ausdruck brachte: "Freiheit in ständiger Veränderung!" [2]
Trevor Leggett , ein häufiger Besucher des Kodokan über viele Jahre, bemerkte, dass Judo im Kodokan vor dem Zweiten Weltkrieg viel „rauer“ war als danach; das war vielleicht der Einfluss von Mifune
Quelle: Wikipedia
