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Begriff Definition
Hypogastrium
Lexikon - Judobegriffe

Gegend des Unterbauches. Atemi-Angriffspunkl

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Honcho Gu gei Shoden
Lexikon - Judobegriffe

Geschichte der militärischen Künste in Japan. Geschrieben während der Shotuko-Periode (1711 -1715 n.Chr.). Gilt als früheste literarische Quelle des Jiu-Jitsu. Verfasser: Shigetaka Hitaka.

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Hon-kesa-gatame
Lexikon - Judobegriffe

beweglicher. lockerer Kesa-gatame. Festhaltegriff. Der rechte Unterarm (freier Spielarm) und die rechte Hand umfassen nicht den Hals des Gegners, sondern liegen - beweglich - unter seinem Kopf auf der Matte, um den Befreiungsversuchen von Uke entgegenzuwirken.

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Hon
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normal, grundsätzlich.

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Hokyo-undo
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Training zur Stärkung der Muskulatur.

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Hoho-Kata
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Methodik-Kata, nach der Idee von Wolfgang Hofmann (Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele, 1964 in Tokio).

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Hlgashi, Katsukuma
Lexikon - Judobegriffe

berühmter früherer Lehrer des Kano-Jiu-Jitsu. Mit18 Jahren Trainer für Jiu-Jitsu an der Doshisha-Universität in Kioto. Zusammen mit Hancock (siehe dort) Verfasser des ersten deutschsprachigen Judobuches .Das Kano Jiu-Jitsu/ Jiudo" um 1910. Japanische Erstauflage 1905. Neuauflage durch die Dover-Publications USA 1961.

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Hizi-maki-komi
Lexikon - Judobegriffe

Judo-Drehstreckhebel aus dem Stand.

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Hizi
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Ellenbogen. Siehe auch unter Hiji und Empi.

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Hiza-uke
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Abwehr mit dem Knie, In der Judo-Selbstverteidigung.

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Hiza-tsuki
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Kniestoß, im Atemi-waza

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Hiza-otoshi
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früherer Handwurf (.Kniefalle")

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Hiza-maki
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Fortbewegung auf den Knien, Position im knien, z.B. In der Katame-no-Kata und in der Kime-no-Kata (siehe jeweils dort).

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Hiza-jime
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Seitstreckwürgen, Judo-Würgegriff. 

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Hiza-guruma
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Knierad, Judo Fußwurftechnik. 

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Hiza-geri
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Kniestoß. in der Judo Selbstverteidigung.

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Hiza-gatame
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Kniestreckhebel.

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Hiza-gashira-ate-waza
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Gruppe sämtlicher Kniescheibenstöße, Im Atemi-waza.

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Hiza-gashira
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Kniestoß, in der Judo Selbstverteidigung. 

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Hiza
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Knie

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Hiz-hishigi
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früherer Knieklemmhebel. 

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Hishiryo
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 jenseits des rationellen Denkens. Denken ohne zu denken. Nichtdenken. Siehe auch unter Wuwei.

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Hishigi
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 strecken. gestreckt, drehen. Bedeutet auch: zerschlagen, zerbrochen werden.

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Hirano-no-Kata
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Judo-Vorführungsform, zusammengestellt von dem Japaner Tokio Hirano. Dieser kam 1952 nach Deutschland und war mehrere Jahre Bundestrainer des OJB. Ein Judowurf entwickelt sich aus dem anderen. Wertvolles Kombinationstraining. Die Hirano-no-Kata Ist keine Kata im üblichen Sinne Entstehung und Zweck dieser Vorführungsform kann wie folgt erklärt werden: Als der bekannte Japanische Kämpfer Tokio Hirano (1954 bis 1956 Trainer in Deutschland) am Beginn seiner Judolaufbahn stand. bevorzugte er den 0-soto-gari. Nachdem sich nun alle seine Gegner auf diese Technik einsteltten, wurde Hirano gezwungen, einen neuen Wurf zu lernen, der sich aus der Abwehr seines ersten Angriffes zwangsweise entwickelte. So wurde aus dem 0-soto-gari ein 0-soto otoshi usw. und damit (in der weiteren Reihenfolge) ein sehr wertvolles Kombinationstraining.

Tori    Uke Tori
(Angriff)  (Verteidigung)   (Wurf) 
 0 -soto-gari    rechtes Beln zurück  0-soto-otoshl
 0-soto-otoshi   rechter Arm drückt  Harai-goshi
 Harai-goshi  beide Arme drücken   0-uchi-gari
 0-uchi-gari  beide Beide zurück  Seoi-nage 
 Seol-nage  beide Arme drücken  Uchi-mata
 Uchi-mata  Hände In den Gürtel  Tai-otoshi

 

Der Tai-otoshi ist also die letzte Wurftechnik in dieser Kombinations-Kata. Hirano genießt mit diesem Wurf auch noch heute einen großen Ruf und Ist mit dem Tai-otoshi praktisch unschlagbar. Tori faßt bei allen Techniken - wie üblich - am linken Revers und am rechten Ellenbogen seines Partners. Nur beim Uchi-mata greift Toris rechte Hand über die Schulter auf den Rükken seines Partners. Der große Wert dieser Kata llegt im sofortigen Erkennen des jeweils schwächsten Punktes des Partners (Im Kampf des Gegners) und im Ausnutzen dieses Punktes bzw. dieser Verteidigungsaktion für die eigene (nun zweite) Wurftechnik.

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Hiraki-ashi
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Ausfallschritt.

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Hikui
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niedrig, zu tief getroffener Schlag, in der Judo-Selbstverteidigung.

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Hikkomi-otoshi
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Selbstfallwurf auf die Seite, Judo-Körperwurf (Sutemi). Früher· Seitenwalze mit Beinschlag.

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Hikkomi-gaeshi
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Selbstfallwurf auf den Rücken, Judo-Körperwurf (Sutemi), mit anschließendem Übergang In Yoko-shiho-gatame oder Kuzure-shlho-gatame (siehe • Vital Judo", Wurftechniken, von Sato und Okano, Seite 178). Froher: Beinwalze mit Beinschlag

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Hikkomi
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"Es gibt kein zurück mehr". Bedeutet auch: unerlaubt zu Boden drücken.

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Hiki-waza
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angewendete Technik im Zurückweichen.

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Hiki-wake
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"Unentschieden!" aus den Wettkampf-Regeln.

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Hiki-tate
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Spezlalübungen, besonders hartes Training.

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Hiki-bana-waza
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Angriffstechnik beim Zurückgehen des Gegners.

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Hiki-ageru
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sich zurückziehen (vom Kampf)

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Hiki
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Zug- ziehen.

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Hiji-ate-waza
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Gruppe sämtlicher Schlagtechniken mit dem Ellenbogen, im Goshin-Jllsu

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Hiji-ate
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Ellenbogenschlag, -stoß

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Hiji
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Ellenbogen. Siehe auch unter Hlzi und Empi.

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Hideri·shizenta
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linke Angriffstellung, linke natürliche Grundstellung.

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Hiden
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"einweihen in ... "; geheime Überlieferungen, Geheimlehren, die Summe von körperlichen und geistigen Erfahrungen, übermittelt vom Meister an den besten Schüler.

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Hidari-yoko-kuzushi
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Gleichgewichtsbrechen nach links.

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Hidari-maesumi-kuzushi
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Gleichgewichtsbrechen nach links vorn.

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Hidari-kamae
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linke Stellung.

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Hidari-jigotai
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Verteidigungsstellung, links.

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Hidari-eri-dori
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ergreifen des linken Revers.

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Hidari-atosumi-kuzushl
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Gleichgewichtsbrechen nach links hinten.

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Hidari-ashi-jime
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unteres Beinwürgen, Judo-Würgegriff.

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Hidari
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links, links-seitig (z.B. Hidari-uchi-mata - links-seitig ausgeführter innerer Schenkelwurf).

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Heso
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Nabel, Atemi-Angriffspunkt.

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Henka
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Wechsel, wechseln, überwechseln. Bedeutet auch: ab- und umändern.

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Heiko
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Gleichgewicht (bewahren).

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Heikin
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Gleichgewicht, Balance. Bedeutet auch: Durchschnitt.

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Heiho
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hei- Krieger, ho- Melhode. Weg des Kriegers, Gesetz der Samurai, Kampfmethode. Von Musashi (siehe dort) auch genannt .Niten-ichiryu". Zu diesen Themen gab es in Japan früher viele Fachbücher (Chroniken, Kampf-Strategien).

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Hearn, L.afcadio
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Schriftsteller und erster Berichterstatter über Judo in Amerika und Europa. Japankenner. Geboren am 27.6.1850. Sohn eines irischen Militärarztes und einer griechischen Mutter. Lebte als Kind in England. Aufenthalt als Journalist in den USA und in Japan (bis zu seinem Tode). Heiratete die Tochter eines Samurai und wurde 1896 in dessen Familie adoptiert. Sein japanischer Name war Koizumi Yakumo. Hearn traf 1891 mit Jigoro Kano (siehe dort) zusammen: er schrieb über ihn: .Selbst die zurückhaltendsten Ausländer können sich seinem Charme nicht entziehen. Seine Manieren sind natürlich und einfach " Hearn schrieb viele Bücher über Japan. Sein erstes Buch hieß „lzumo" (Blicke in das unbekannte Japan), ihm folgte .Out of East" (deutsche Ausgabe: .Kyushu" - Träume und Studien aus dem neuen Japan), hier gibt er einen faszinierenden Bericht über das damalige Jiu-Jitsu und Judo, Über seine Entwicklung und Umwandlung. Sein drittes Buch hieß .Lotos" und .Kokoro" (Das Herz) sein viertes. Dem Buch "Kwaidan" (Seltsame Geschichten und Studien aus Japan) folgte sein letztes Werk .Buddha". Hugo von Hofmannsthal schrieb über Hearn: .Vielleicht der einzige Europäer, der Japan ganz gekannt und ganz geliebt hat: nicht mit der Liebe des Ästheten und nicht mit der Liebe des Forschers, sondern mit einer stärkeren liebe, die das innere Leben des Landes miterlebt." .. Nach Lafcadio Hearn ist es entmutigend, noch irgendeiwas anderes über Japan in englischer Sprache zu schreiben." Nitobe, Inazo (siehe dort). Lafcadio Hearn starb am 26.9.1904 im Alter von nur 54 Jahren. Bis zu seinem Tode war er als Professor für Englisch an der Kaiserlichen Universität in Tokio tätig.

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Hata
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Fahne des Kampfrichters.

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Hasami-jime
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Bankwürgen, Judo-Würgegriff.

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Hasami
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Schere (der Krabbe), dazwischen halten. Siehe auch unter Basami.

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Harai-tsuri-komi-ashi
Lexikon - Judobegriffe

Hebezug-Fußhalten, Judo-Fußwurftechnik.

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Harai-goshi
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Hüftfegen, JudoHüftwurftechnik.

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Harai, Barai
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fegen, mähen (z.B. Harai-goshi - Hüftfegen, Judo-Hüftwurftechnik).

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Hara-wo-nero
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das trainieren und abhärten der Bauchmuskeln.

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Hara-Kuatsu
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japanische Kunst der Wiederbelebung durch Massage des Hypocastriums (siehe dort): die Massagepunkte sind: Ta-ro, Koe-zae und Tsri-Tschrong.

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Hara-kiri
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im Westen bekannte Bezeichnung für das japanische Seppuku (siehe dort), .Bauchaufschneiden", Selbstmordzeremonie der Samurai; entstand erstmals um 1170 n. Chr. während der Heian-Periode.

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Hara-gatame
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Judo-Bauchstreckhebel.

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Hara
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Bauch, Nabel, psychophysische Mitte des Menschen, Schwerpunkt, Kraftzentrum: ist ein Teil der ost-asiatschen Philosophie und .die Vitalität des Satori". Siehe auch unter Ki und Ch'i.

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Happo-no-kuzushi
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Gleichgewichtsbrechen in 8 Richtungen

 

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Haori
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Kimono, dreiviertel-lang, der wie ein Überwurf vor allem von Damen über dem Kimono getragen wird.

 

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Hante
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Beurteilung, Entscheidung, Bewertung, Beschluß, aus den Wettkampf-Regeln.

 

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Hansoku-make
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Regelverletzung, verloren (Niederlage) durch Disqualifikation, bei sehr groben Verstößen; aus den Wettkampf-Regeln.

 

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Hansoku-gachi
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gewonnen (Sieg) durch Disqualifikaton.

 

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Hansoku-chui
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Verwarnung, aus den Wettkampf-Regeln.

 

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Hankenyosetsu to nitosetsu to no aida no kako
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Untere Vertiefung zwischen den Schenkelmuskeln, Atemi-Angritfspunkt.

 

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Haneru
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Springen

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Hane-maki-komi
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Spring-Drehwurf, Körperwurf.

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Hane-goshi
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Spring-Hüftwurf.

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Hane
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Sprung, Flügel

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Hando-no-kuzushi
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Unbalace, Nicht-Gleichgewicht durch Reaktion, brechen der gegnerischen Balance durch Ausnutzen seiner Reaktion, z. B. vor dem Ansatz des Kopfwurfes Tomoe-nage; Prinzip Kanos. 

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Hancock, H Irving
Lexikon - Judobegriffe

Mit-Verfasser des ersten deutschen Fachbuches über Judo, "Das Kano Jiu-Jitsu / Jiudo". Das offizielle Jiu-Jitsu der japanischen Regierung. Mit Erläuterungen von Hishlno und Tsutsumi. sowie Erläuterungen über gefährliche Schläge und das Kuatsu. das Japanische Verfahren zur Wiederbelebung Bewußtloser. Von H.I. Hancock und Katsukuma Higashl (siehe auch dort). Mit einer Einführung von Geh. Hofrat Dr. E. Bälz, früherer Professor an der Universität Tokio. Erschienen in deutscher Sprache um 1910, im Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart. Etwa um 1915 kam sein zweites deutschsprachiges Fachbuch auf den Markt: ,Dschiu-Dschitsu, Die Quelle japanischer Kraft". Methodische Körperstählung und Athletische Kunstgriffe der Japaner.

 

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Han Ho San
Lexikon - Judobegriffe

Han Ho San (deutsch: Koreanischer Bergtiger) 12.04.1939in Seoul,Südkorea,als Sohneines Bauunternehmers geboren.Nach seinem Abitur schlosser ein Studiumder Architektur ab.Anschließend kam Han Ho San nach Deutschland und setzte sein Studium der europäischen Architektur an der Technischen Hochschule in Hannover fort. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne, Enkelkinder und lebt in Kerpen-Sindorf. Schon in Südkorea, im Alter von 17 Jahren, wurde Han Ho San Judo-Hochschul-Gymnasiummeister. 1961nahm er an den Weltmeisterschaften in Paris teil und erzielte in der offenen Klasse den 5.Platz, woraufhin er zum Sportler des Jahres Südkoreas gewählt wurde.In Deutschland war er von 1963 bis 1965 niedersächsischer Landestrainer. Von 1965 bis zum Jahr 2000 war Han Ho San Nachwuchstrainer, Bundestrainer und Trainerkoordinator der deutschen Judo-Nationalmannschaft der Männer im Deutschen Judo-Bund. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 2001 wurde Han Ho San offiziell mit einer Verleihung des 9.DAN und der Ernennung zum Ehren-Bundestrainer verabschiedet. Seine wohl größten Erfolge als deutscher Bundestrainer waren u. a. die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1964 Tokio, wo seine Judokas Silber und Bronze erkämpften ,die Europameisterschaften 1968 in Lausanne so wie die Olympischen Spiele in Atlanta 1996. Neben europäischen Einzeltiteln und Medaillen bei Weltmeisterschaften erkämpfte sich der deutsche Kader 1967die Mannschafts-Europameisterschaft. Neben diesen Erfolgen wurde Han Ho San mit einer Reihe von Auszeichnungen für sein sportliches Engagement und seine Erfolge geehrt. Unter anderem erhielt er 1967 das Silberne Lorbeerblatt und 1999 das Bundesverdienstkreuz.

 

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Hakuda
Lexikon - Judobegriffe

frühere Abart des damaligen feudalen Jiu-jitsu. 

 

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Hakama
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Hosenrock, oft grau-schwarz gestreift, oder ganz schwarz., von den Männern getragen. Zu Haori oder Montsuki passend. (siehe dort)

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Hajime
Lexikon - Judobegriffe

Der Anfang, Kampfbeginn, "Beginnt!", "Kämpft!", "Los!", aus den Wettkampfregeln. 

 

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Haito-uchi
Lexikon - Judobegriffe

 

Handkantenschlag (Daumenseite), in der Judo-Selbstverteidigung un in der Atemi-waza. 

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Haisoku
Lexikon - Judobegriffe

Spann, Rist. 

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Haishu-uchi
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Schlag mit dem Handrücken. 

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Haishu
Lexikon - Judobegriffe

Handrücken.

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Haira-Kata
Lexikon - Judobegriffe

Methoden in der Bodenlage, Grifftechniken anzuwenden. Eingangstechnik. Form des Eintritts, des Geginns einer Technik. 

 

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Haimen-zuke
Lexikon - Judobegriffe

Pistolen-Angriff von hinten. (aus dem Goshin-jitsu)

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Hai
Lexikon - Judobegriffe

Ja, in Ordnung; Bestätigung. 

 

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Hadaka-jime
Lexikon - Judobegriffe

 

freies Schränkwürgen, Würgegriff

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Hadaka
Lexikon - Judobegriffe

nackt, bloß, frei; z. B. Hadaka-jime = freies Würgen. 

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Hachiman
Lexikon - Judobegriffe

japanischer Kriegsgott, auch Hiroshata Yahate genannt, erstmals erwähnt im Jahre 737 n. Chr., später identifizert mit Ojin-Tenno.

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Hachi-maki
Lexikon - Judobegriffe

Schweituch, Kopftuch

Autor - Super User
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Hachi-Dan
Lexikon - Judobegriffe

8. Dan, Trager des achten Meistergrades, Shima-obi = rot-weißer Gürtel. 

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Hachi-Dan
Lexikon - Judobegriffe

8. Budomeistergrad

Autor - Markus Kausen
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Hachi
Lexikon - Judobegriffe

acht.

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Ha
Lexikon - Judobegriffe

Flügel, Schwinge, auch Schneide, Klinge eines Messers oder eines Schwertes; direkte Schnittfläche. 

 

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