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Begriff Definition
Kiso-geiko
Lexikon - Judobegriffe

Das Training von einfachen Kampftechniken. 

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Kisetsu-shi-kotsu
Lexikon - Judobegriffe

Hinterfingerknochen der Hand. 

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kiritsu
Lexikon - Judobegriffe

aufstehen, aufrichten

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Kiri-oroshi
Lexikon - Judobegriffe

Schwertgriff, Schädel spalten, aus den Judo-Selbstverteidigungs-Vorfühungen:

Kime-no-kata und Ju-no-kata

Bedeutet auch: Spalten, trennen. 

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Kiri-komi
Lexikon - Judobegriffe

Messerstich von oben, in der Judo Selbstverteidigungsvorfühung Kime-no-kata

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Kiri
Lexikon - Judobegriffe

Spalten, schneiden z. B. Hara-kiri - Bauchschneiden, Selbstmordzeremonie der Samurai. 

Siehe auch: Seppuku.

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kinsa
Lexikon - Judobegriffe

"der kleine Unterschied" beim Wettkampf. 

Technischer Vorteil, kapp gewonnen. 

Sollte der Kampf in der U11, U13 oder U15 nach der regulären Kampfzeit und einer ggf. "Golden-Score" Zeit unentschieden geben, so gibt es einen Kampfrichter entscheid. Hier zählt der Kinsa. 

Während der ganzen Kampfzeit muss jeder Kampfrichter auch noch so kleine Ansätze, Niederwürfe ohne Wertung, kurze Haltezeit ohne Wertung für jeden Kämpfer zählen. Am Ende steht aufgrund dieser Auswertung fest, wer gewonnen hat. 

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Kinhin
Lexikon - Judobegriffe

Kinhin (japanisch 経行, auch Kyōgyō gelesen; chinesisch 經行, Pinyin jīngxíng) ist im Zen-Buddhismus die Meditation während des Gehens oder das Gehen in Achtsamkeit und Bewusstheit. Die Geschwindigkeit im Kinhin variiert – von langsam, wobei beim Ausatmen und beim Einatmen je ein Schritt gesetzt wird, bis zu einem zügigen Tempo –, insbesondere, wenn es im Freien geübt wird. Während die Übenden dicht hintereinander, quasi im Gänsemarsch, ihre bewussten Schritte tun, halten sie die Hände im shashu. Im Sōtō-Zen, bei dem sich Kinhin-Praktizierende im Uhrzeigersinn bewegen, bedeutet shashu, dass die linke Faust, umschlossen von der rechten Hand, vor dem Oberkörper ruht, wobei die Unterarme von Ellbogen zu Ellbogen etwa parallel zum Boden sind. Die im Gegenuhrzeigersinn gehenden Rinzai-Praktizierenden bedecken die rechte innere Hand mit der ebenfalls offenen linken äußeren Hand, wobei die Daumen verschränkt sind, d. h. der Daumen der äußeren Hand zeigt nach innen und umgekehrt. Landläufig wird angenommen, dass das Kinhin den Schülern einen Ausgleich zum Zazen geben soll. Tatsächlich ist es aber eine Meditationspraxis, die dem Zazen gleichwertig zur Seite steht. Die Praxis des achtsamen Gehens kann bis auf den historischen Buddha zurückverfolgt werden. Es weist auch auf die Umsetzung des Zen im Alltag hin. Kinhin ist meist eine kurze Übung, und es gibt verschiedene Möglichkeiten der achtsamen Schulung. Im Gänsemarsch kann auf Abstand (gegebenenfalls auf Gleichschritt) und auf die Fußsohlen geachtet werden.

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Kimono
Lexikon - Judobegriffe

Kimono (japanisch 着物, dt. „Anziehsache“ von kiru = anziehen und mono = Ding) ist ein traditionelles japanisches kaftanartiges Kleidungsstück, das durch einen breiten Gürtel (Obi) zusammengehalten wird.

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Kime-shiki
Lexikon - Judobegriffe

Kampf im Ernstfall. 

Bedeutet auch: Formen der Entscheidung (für Frauen)

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Kime-no-kata
Lexikon - Judobegriffe
Die Kime no kata (Kata der Entscheidung; Kime = lebenswichtige Punkte des menschlichen Körpers), früher auch als Shinken shōbu no kata bezeichnet (Kata für den Kampf auf Leben und Tod), wurde 1888 von Jigoro Kano dazu entwickelt, die Grundlagen von Angriff und Verteidigung in entsprechenden Kampfsituationen zu unterrichten.

Kime wird als die Energie, die in dem Moment größter Anspannung während eines Stoßes, Schlages oder Trittes übertragen wird bezeichnet. Uke greift in dieser Kata nicht nur mit leeren Händen an, sondern benutzt ebenso das traditionelle Katana und das Tanto als Hieb-, Stich- und Schnittwaffe. Von Tori und Uke verlangt diese Kata eine außergewöhnliche geistige Spannung. Bei dem BDJJ e.V. wird die Kime no Kata zur Prüfung zum 4. Dan verlangt.

Interessanterweise wurde diese Kata angeblich von Funakoshi Gichin; dem Begründer des Karate in das Kodokan Judo eingeführt, was auf den so verleugneten und doch nachweisbaren engen Zusammenhang zwischen Judo und Karate hindeutet.

Die Kime no Kata umfasst insgesamt 20 Angriffs- und Verteidigungstechniken: 8 Techniken im Sitzen (Idori) und 12 Techniken im Stehen (Tachiai). Die ursprüngliche Form umfasste noch weitere Gruppen: Angriffe mit dem Yari (Speer) und anderen Langwaffen, Kontrollgriffe und Fesseln (Binden) von Uke sowie Atemi waza

 Idori   kniend
Ryote Dori                                 Griff beider Hände
Tsuki Kake  Magenstoß
Suri Age  Stirngriff
Yoko Uchi  Schlag von der Seite
Ushiro Dori  Umklammerung von hinten
Ushiro Dori  Umklammerung von hinten
Ushiro Dori  Umklammerung von hinten
Yoko Tsuki  Messerstich von der Seite
Tachiai  stehend
Ryote Dori  Griff beider Hände
Sode Tori  Ärmelgriff
Tsuki Kake  Magenstoß
Tsuki Age  Kinnhaken
Suri Age  Stirngriff
Yokouchi  Schlag von der Seite
Ke Age Fußtritt
Ushiro Dori  Umklammerung von hinten
Tsuki Komi  Messerstich gegen den Magen
Kirikomi  Messerstich von oben
Nukikake  Abwehr eines Schwertangriff (beim Ziehen)
Kirioroshi  Abwehr eines Schwertangriff
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kime
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lebenswichtige Punkte des menschlichen Körpers (Brennpunkt, Zentrum).

Bedeutet auch Endstellung.

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kiken-gachi
Lexikon - Judobegriffe

Sieg durch Aufgabe.

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kiken
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Aufgabe

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Kiiro-obi
Lexikon - Judobegriffe

Gelber Gürtel

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Kiiro
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gelb

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Kihon-waza
Lexikon - Judobegriffe

Gruppe der Kampfsport Grundtechniken

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Kihon
Lexikon - Judobegriffe

Kihon (jap. 基本) bezeichnet im Budō, den japanischen Kampfkünsten, die Basis beziehungsweise Grundlage. Im Budō sind damit die Grund- beziehungsweise Basistechniken (japanisch 基本技, Kihon Waza) gemeint, welche sich von Kampfkunst zu Kampfkunst deutlich unterscheiden können. So sind es im Karate und Jiu Jitsu und anderen Kampfkünsten Schlag- und Tritttechniken, im Judo Wurf- und Bodentechniken sowie im Kendō und Iaidō Hieb- und Stoßtechniken mit dem Shinai (jap. Bambusschwert) oder dem Iaitō beziehungsweise Shinken.

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Kiai-jutsu
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die Kunst durch einen Schrei den Gegner zu lähmen oder zu töten. 

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Kiai
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Kampfschrei der verschiedenen Kampfsportarten, plötzlicher akustischer Ausbruch.

Kampfansage. 

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Ki
Lexikon - Judobegriffe

Energie, geistig-seelische Kraft, Atemikraft.

Begriff aus der asiatischen Philosophie mit vielen Bedeutungen. 

Kokyu = in der Kampftechnik zum Ausdruck gebrachtes Ki (chin=Chie), siehe dort.

Unsichtbare Aktivität durch kosmische Energie. 

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Kesa-gatame-kubi-hishigi
Lexikon - Judobegriffe

Kesa gatame kubi hishigi

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Kesa-gatame
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Schärßenhaltegriff

Schärpenschlüssel

Judo-Haltegriff

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Kesa-garami
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Judo-Schärpenbeugehelbel

Autor - Jörg Schönfeld
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Kesa-ashi-gatame
Lexikon - Judobegriffe

Armstreckhebel in der kesa-gatame-Position

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Kesa, Gesa
Lexikon - Judobegriffe

Schärpe, Bekleidung

Auch: Schräg-Revers der buddhistischen Möchnskleidung. 

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Kensul
Lexikon - Judobegriffe

an etwas hängen, hängen lassen.

In den Armen, etwas in Angriff nehmen.

Bedeutet auch Klimmzug. 

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Kensui-Jime
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Fallristwürgen

Judo-Würgegriff

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Kensin
Lexikon - Judobegriffe

hängenlassen, In den Armen

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Kensho
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Eine Rinzal-Zen-Praxis

ken = hineinsehen, sho = die eigene Natur (Spiegeln der Seele).

Siehe auch unter Satori

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Kenpo
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Schulterkamm, 

Atemi-Angriffspunkt

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Ken-ken
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mehrmaliges, schnelles Nachsetzen. 

Im Judo-Wurf (-Eingang) 

korrigierendes Springen. 

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Kekeshi
Lexikon - Judobegriffe

Kokeshi (japanisch こけし, 小芥子) sind ein für Japan charakteristisches traditionelles, kunsthandwerklich hergestelltes Spielzeug. Es handelt sich um aus Obstbaum-Holz gedrechselte Figuren, welche eine stark simplifizierte Form aufweisen, und Mädchen darstellen. In aller Regel haben sie einen zylindrischen Körper, ohne erkennbare Extremitäten sowie einen rundovalen Kopf. Sie sind mit einfachen Farben bemalt, teilweise mit runden Ornamenten, teilweise mit Blumenmotiven. Die Hauptfarben sind rot und schwarz. Auch die Gesichter sind in hohem Maße stilisiert. Jeder Kunsthandwerker hat seine eigene, für ihn typische Form, sowie eine typische Bemalung und versieht sein Werk mit einer Signatur am Fuß der Figur. Insgesamt werden zehn regionale Typen unterschieden, wobei die kleinen Orte Onsen sind:

  • Hijiori, nach dem Ort Hijiori (肘折) in der Präfektur Yamagata,
  • Kijiyama, aus der Stadt Yuzawa in der Präfektur Akita,
  • Tsugaru, aus den Orten Nuruyu (温湯) und Ōwani (大鰐) in der Präfektur Aomori,
  • Nambu, aus den Städten Hanamaki und Morioka in der Präfektur Iwate,
  • Tsuchiyu, aus dem Ort Tsuchiyu (土湯) in der Präfektur Fukushima,
  • Tōgatta, aus der Ort Tōgatta (遠刈田) in der Präfektur Miyagi,
  • Narugo, nach dem Ort Narugo (鳴子) in der Präfektur Miyagi,
  • Yajirō, aus dem Stadtteij Yajirō (弥治郎) von Shiroishi in der Präfektur Miyagi,
  • Sakunami aus dem Ort Sakunami (作並), aus Sendai (Präfektur Miyagi) und der Stadt Yamagata.
  • Zaō, nach dem Ort Zaō (蔵王) in der Präfektur Yamagata und

Zum Schutz der Farben werden Kokeshi mit einem feinen Wachsüberzug versehen.

Als Besonderheit weisen einige Figuren bewegbare Köpfe auf.

Ursprünglich kamen sie aus Nordjapan, der Region Tohoku. Heute gilt die Stadt Sendai als „Kokeshi-Hauptstadt“.

In den letzten Jahren werden die traditionellen Formen seltener. Sie werden zunehmend von industriell hergestellten Figuren abgelöst, welche eine deutlich andere Formensprache aufweisen.

Quelle: Wikipedia

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Kekeki-sha
Lexikon - Judobegriffe

Der Angreifer

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Keikotsu-naisokumen
Lexikon - Judobegriffe

Innenseite des Schienbeins

Atemi-Angriffspunkt

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Keikotsu-gaisokumen
Lexikon - Judobegriffe

vordere Scheinbeinseite

Atemi-Angriffspunkt

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Keikotsu-gaika
Lexikon - Judobegriffe

äußere Knochen, 

Atemi-Angriffspunkt

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Keikoku
Lexikon - Judobegriffe

formelle, offzielle Verwarnung, bei groben Verstäßen, z. B. beim absichtlichen Verlassen der Matte, aus dem Wettkampfregeln. 

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Keikogi
Lexikon - Judobegriffe

Trainings-(Übungs-) Jacke aus den Budo-Sport

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Keiko, Geiko
Lexikon - Judobegriffe

Übung, Training, Praxis

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Kei
Lexikon - Judobegriffe

System, Lehrmethode, Kampfstil-Richtung. 

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Ke-age
Lexikon - Judobegriffe
 

Keage bezeichnet einen Fußtritt. Dieser Fußtritt ist durch ein "Schnappen" des Beines im Kniegelenk gekennzeichnet. Das Knie wird dabei wie gewöhnlich hoch angezogen und dann wird der Unterschenkel schnell und kraftvoll nach vorn und wieder zurück geschnellt (Schnappbewegung). Die Hüfte wird hierbei nach oben "geöffnet", dh, dass Becken wird bei Ausführung des Tritts leicht nach oben angekippt. Beim Keage ist die Kraft nach oben gerichtet. Man tritt auch von unten nach oben beispielsweise gegen das Kinn, in die Achsel oder gegen den Solarplexus. Der Fuß bewegt sich dabei auf einer Kreisbahn zum Ziel.

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Kawazu-gake
Lexikon - Judobegriffe

nicht anerkannte Technik.

Nich zu erkennende Handlung, verbotene Technik oder Aktion.

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Kawaishi-Methode
Lexikon - Judobegriffe

Kawaishi-Methode

Mit seinen langjährigen Erfahrungen als Judo-Lehrmeister in England und Frankreich war Kawaishi zur Überzeugung gelangt, dass die Methoden der japanischen Judoschule, wie sie der Kōdōkan vertrat, nicht gut zur Mentalität und Kultur europäischer Kampfsportler passten. In Europa hatten das Ringen und Boxen eigene Traditionen, die Kawaishi bei der Einführung japanischer Kampfkünste mit entsprechenden Anpassungen und Veränderungen berücksichtigen wollte.

 Judo-Gürtelfarben der fünf Kyū-Grade

In Abstimmung mit dem Kōdōkan und in Zusammenarbeit mit Koizumi und Feldenkrais entwickelte er die Kawaishi-Methode für Judo und die Judo-Selbstverteidigung[4]. Diese Methode ist ein intuitives Lehrsystem mit einer besonderen Reihenfolge[5] der Techniken, die die Judoka zum Erwerb der Kyū- und Dan-Grade erlernen, trainieren und weiterentwickeln sollten. Die von ihm eingeführten fünf Gürtelfarben für die Kyu-Grade und die für den jeweiligen Kyu nachzuweisende Beherrschung besonderer Angriffs- und Verteidigungstechniken setzten sich zuerst in England und Frankreich und danach in ganz Europa durch. Kawaishi legte sehr großen Wert auf das Kata-Training und machte Kyuzo Mifunes Gonosen No Kata mit dessen besonderen Kontertechniken in Europa bekannt. Die Kawaishi-Methode wurde während der 1950er Jahre mit kleineren und größeren Modifikationen in vielen europäischen Judoverbänden adaptiert.

Einfluss auf die Judoausbildung in Deutschland[Bearbeiten

Seit den 1920er Jahren fand in Deutschland eine relativ eigenständige Entwicklung des Jiu Jitsu- und Judosports statt. Dabei hielt man sich weniger mit japanischen Traditionen auf. Die für den Kampfsport verantwortlichen Ausbilder und Trainer in Deutschland beriefen sich stattdessen auf Methoden Erich Rahns und Alfred Rhodes, wobei die Internationale Judo-Sommerschule des 1. DJC in Frankfurt am Main in den 1930er Jahren einen entscheidenden Beitrag leistete. Bei Besuchen in Deutschland versuchte Jigoro Kano mehrmals, zuletzt 1938 einen stärkeren Bezug zum Kōdōkan herzustellen, hatte dabei jedoch nicht verhindern können, dass im Fachamt für Schwerathletik des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen (NSRL) eigenständig-deutsche Wettkampf-, Prüfungs- und Graduierungsvorschriften erarbeitet und durchgesetzt wurden. Bei den für Judo verantwortlichen Stellen im NSRL hatte sich Kawaishi insbesondere durch die enge Zusammenarbeit mit dem Juden Feldenkrais diskreditiert. So verleugnete die NSRL-Schwerathletik Kawaishi und führte unabhängig vom Kōdōkan eigene Dan-Graduierungen durch. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Judo von den Besatzungsmächten in Deutschland bis 1948/49 verboten. Nach der Aufhebung des Verbotes lebten in den Besatzungszonen zunächst die Regeln der NSRL-Schwerathletik wieder auf. Führend dabei waren die wenigen deutschen Dan-Träger in Ost- und Westdeutschland.

In Ostdeutschland verständigten sich die Dan-Träger, geführt vom Vorsitzenden des 1954 gegründeten Dan-Kollegiums in der DDR, Hans Becker und dem Präsidenten der „Sektion Judo“ im Deutschen Sportausschuß, Lothar Skorning, beim Neubeginn des Judosports in den 1950er Jahren verstärkt auf die Lehren des Kōdōkan und die Kawaishi-Methode zurückzugreifen. Die Methoden und Vorschriften der NSRL-Schwerathletik sollten bei der Ausbildung der Judo-Trainer und der Gestaltung des Judotrainings in der DDR möglichst keine Rolle mehr spielen. Ausgehend vom traditionellen Gokyo aus dem Jahr 1920[6] und der Kawaishi-Methode wurde ab 1953 an der Deutschen Hochschule für Körperkultur Lehrmaterial zur Entwicklung des Ausbildungs- und Graduierungssystems im DDR-Judo erstellt, das der Vorsitzende des Judo-Trainerrates, Horst Wolf, federführend erarbeitete und ab 1955 in Buchform veröffentlichte.[7]

In Westdeutschland erhielt das von Alfred Rhode 1952 gegründete Deutsche Dan-Kollegium nach Verhandlungen mit Resei Kano auf der Grundlage überarbeiteter Graduierungsregeln die Berechtigung, in Deutschland im Namen des Kōdōkan Judo zu lehren und sowohl Kyū- als auch Dan-Prüfungen abzunehmen. Kawaishi, dem zwischenzeitlich der Kōdōkan den 7. Dan verliehen hatte, spielte dabei keine besondere Rolle, so dass Elemente der Kawaishi-Methode traditionell stärker im Wirkungsbereich des ehemaligen Deutschen Judo-Verbandes der DDR zu verzeichnen waren.

Quelle: Wikipedia

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Katsu
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gewinnen, den Gegner besiegen.
Bedeutet euch: einen besonderen, einen lauten Schrei ausstoßen,
siehe euch unter Ki-ai.
Bedeutet euch: die Kunst der Wiederbelebung durch die Erweckung des Ki
(chln.: Ch'I). siehe Jeweils dort Bedeutet auch: Ihn wieder neu beleben. 
Siehe auch unter Kuatsu, Kappo und Kwaisu

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Katate-tori
Lexikon - Judobegriffe

mit einer Hand (Arm) ausgeführte Technik.

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Katate-dori
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eine Hand erfassen, u. a. 9. Technik in der Ju-no-kata

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Katate-age
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die Hand zum Schlag erheben, u. a. 10. Technik in der Ju-no-kata

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Katate
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ein Arm, eine Hand, einhändig ausgeführte Technik. 

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Katame-waza
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Gruppe sämtlicher Judo-Bodengriffe, Schlüsselgriffe

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Katame-no-kata
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Form der Bodengriffe

Vorführungsform des Judo.

 Osae-komi-waza  Haltegrlffe
 Kesa-gatame Schärpe
 Kata-gatame Schulterschärpe
 Kami-shiho-gatame Oberer Vierer
 Yoko-shiho-gatame Seitvierer
 Kuzure-kami-shiho-gatame lockerer oberer Vierer
 Shime-waza Würgegriffe
 Kata-juji-jime Mischkreuzwürgen
Hadaka-jime Freies Schränkwürgen
Okuri-eri-jime Kragenwürgen
Kata-ha-jime Hinteres Schulterwürgen
Gyaku-juji-jime Kammkreuzwürgen
Kansetsu-waza Armhebel
Ude-garami Beugehelben
Ude-hishigi-juji-gatame Streckhebel
Ude-hishigi-ude-gatame Drehstreckhebel
Ude-hshigi-hitza-gatame Kippstreckhebel
Ashi-garami Beinhebel



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Katame, Gatame
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halten, Immobilisation, Befestigung, Bindung, Kontrolle

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katai
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hart, steif, unbeweglich

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Katagi
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Auf den Rücken nehmen, tragen

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Katachi
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Training der Form, Kata Training

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Kata-ude-dori
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Ergreifen des rchten Ellenbogens, aus dem Goshin-jitsu.

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Kata-te-jime
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Einhandwürgen, Armschulterwürgen

Judo Würgegriff

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Kata-seoi
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Judo-Schulterwurf, Grundform, auch Ippon-seoi-nage genannt. 

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Kata-oshi
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drücken gegen die Schulter.

2. Technik in der Ju-no-kata

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Kata-osae-gatame
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Umgekehrte Schulterschärpe

Judo-Haltegriff

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kata-mawashi
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Schulterdrehen, 

4. Technik in der Ju-no-kata

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Kata-juji-jime
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Mischkreuzwürgen

Judo Würgegriff

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Kata-jime
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Knieschulterwürgen

Judo-Würgegriff

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Kata-ha-jime
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hinteres Schulterwürgen

Judo Würgegriff. 

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Kata-ha
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die Hälfte, halb, ein Flügel

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Kata-guruma
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Schulterrad

Judo Wurftechnik

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Kata-gatame
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Schulterschärpe

Judo Haltegriff

Früher: Armschulterschlüssel.

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Kata-ashi-hishigi
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Fußhebel im Stand.

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kata-ashi-dori
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kleiner Beinausheber, O-uchi-gari mit Hand und Fuß. 

Wurftechnik außerhalb der Gokyo-no kaisetzsu und im System Kasaishi (siehe jeweils dort)

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Kata
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Schulter. Siehe euch unter Kata-guruma.


Bedeutet auch: Form, Zeremonie,
Schauspiel, Tanz. Ritual, Zelebaration. Genau festgelegte (vorgeschriebene)
Übungen zum Zwecke der Demonstration,
Pflicht-Vorfühung - der darstellerlsche Charakter des Kampsportes.
Abgesprochenes Kampfspiel gegen einen oder mit einem greifbaren Partner
(z. B. Im Judo) oder gegen einen oder mehrere imaginäre (In der Vorstellung existierende) Gegner (z. B. Im
Karate). Zur Erlernung der Kampftechnik und zur geistig-seellschen Vervollkommnung,

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Kashira-gatame
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Kissenschärpe, Judo Haltegriff, Früher "Schulterhalter"

Kashira Gatame heißt auch Makura Kesa Gatame (Makura = Kopfkissen).

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Kashira- Gashira
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Haupt, oben, hoch

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Kashinuki-shiai
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Kampf in einer Linie

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Kashiga
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Kopf

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Karui
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leicht

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Kari, Gari
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fegen, schöpfen, löffeln

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Karai
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Licht.

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Kara
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leer, unbewaffnet, ohne Schutz - Kara-te = leere - Hand

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Kappo
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Kappō (jap. 活法, dt. „Wiederbelebungsmethode“) ist eine alte Heilmethodensammlung aus Japan, die Maßnahmen zur Ersten Hilfe und weiteren gesundheitlichen Problemen enthält. Sie wird häufig von Lehrern der asiatischen Kampfkünste unterrichtet und wurde auch durch diese überliefert. Im Westen ist sie unter „Kuatsu“ bekannt geworden. Bei vielen Methoden kommen Schläge bzw. Perkussionstechniken zur Anwendung. Diese bewirken bestimmte Reflexe des Körpers, deren Wirkungsweisen heute durch die moderne Medizin geklärt sind. Es werden auch Griffe und weitere Arten von Maßnahmen gelehrt. Auch aus dem Übergangsbereich zum Shiatsu existieren Techniken, wobei diese im Gegensatz zu den meisten Kappō-Techniken auf der Manipulation von Meridianpunkten basieren.Kappō (jap. 活法, dt. „Wiederbelebungsmethode“) ist eine alte Heilmethodensammlung aus Japan, die Maßnahmen zur Ersten Hilfe und weiteren gesundheitlichen Problemen enthält. Sie wird häufig von Lehrern der asiatischen Kampfkünste unterrichtet und wurde auch durch diese überliefert. Im Westen ist sie unter „Kuatsu“ bekannt geworden. Bei vielen Methoden kommen Schläge bzw. Perkussionstechniken zur Anwendung. Diese bewirken bestimmte Reflexe des Körpers, deren Wirkungsweisen heute durch die moderne Medizin geklärt sind. Es werden auch Griffe und weitere Arten von Maßnahmen gelehrt. Auch aus dem Übergangsbereich zum Shiatsu existieren Techniken, wobei diese im Gegensatz zu den meisten Kappō-Techniken auf der Manipulation von Meridianpunkten basieren.

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Kao
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Gesicht

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Kanuki-gatame
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Judo Riegel-Streck-Hebel

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Kanuki
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Querbarriere, Reigel, Absperrung, Traverse.

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Kansetsu-waza
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Gruppe sämtlicher Judo-Armhebel.

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Kansetsu
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Gelenk. Knochengelenk. Te-kansetzu -Handgelenk.

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Kano Risei
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der Sohn Jlgoro Kanos.
Präsldent des Kodoken (siehe dort)
und der lntemerntionalen Judo-Föderation (IJF).

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Kanō Jirōsaku
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Der Vater Jigoro Kanos. 

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Kanō Jigorō
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Kanō Jigorō (japanisch 嘉納 治五郎, Kanō Jigorō; * 10. Dezember 1860[1] (entspricht dem 28. Tag des 10. Monats der Man’en)[2] in Mikage; † 4. Mai 1938) war ein japanischer Jiu-Jitsu- und Judo-Lehrer (Sensei) sowie Begründer der Kampfsportart Jūdō.

Jugend und Ausbildung

Kanō Jigorō wurde am 28. Tag des 10. Monats der Ära Man’en als Abkömmling einer Sake-Brauer-Familie in der Stadt Mikage in der Präfektur Hyōgo (in der Nähe von Kyōto) geboren. Zum Zeitpunkt von Kanōs Geburt verwendete Japan einen Mondkalender, daher stimmten die Tage und Monate nicht mit dem gregorianischen Kalender (10. Dezember 1860) überein. Die Japaner wechselten erst 1873 zu einem gregorianischen Kalendersystem. Aufgrund dessen wird oft der 28. Oktober 1860 als Geburtstag angegeben und auch als Jahrestag gefeiert.[2]

Als Kanō 10 Jahre alt war, starb seine Mutter und seine Familie siedelte 1871 nach Tokyo über. Kanō zeigte sich begabt für Fremdsprachen und besuchte ab seinem 15. Lebensjahr eine Fremdsprachenschule in Tokio. 1877 begann Kanō an der Universität Tokio zu studieren.

Er lehrte ab 1893 für 23 Jahre an der Höheren Normalschule Tokio (später Pädagogische Universität Tokio) und war auch für drei Amtszeiten deren Rektor.[3]

Während seiner Jugend hatte Kanō Jigorō eine schwache körperliche Konstitution, das machte ihn wiederholt zum Opfer von anderen Jugendlichen seines Alters. Er beschloss daraufhin, sich selbst so weit zu stärken, wie es nur möglich war. Im Alter von 17 Jahren begann Kanō deshalb mit dem Studium des Jiu Jitsu, das in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine in Japan weitverbreitete Kampfsportart war. In Tokio existierten damals die meisten Jiu-Jitsu-Schulen. Yagi Teinosuke, ein Doktor aus dem Viertel Nihonbashi, versprach, ihn einem Jiu-Jitsu-Meister aus der Nachbarschaft vorzustellen.

Obwohl er keineswegs über ideale körperliche Voraussetzungen verfügte, erlernte er bei seinem ersten Lehrer Katagiri Ryuji in kurzer Zeit die „Techniken der Griffe und Würfe“. Da Ryuji Katagiri ihn aufgrund seiner immer noch schwächlichen Konstitution im Training nicht genügend forderte, setzte er ab 1877 sein Training bei besser anerkannten Meistern fort. Dazu gehörten Fukuda Hachinosuke und Iso Masatomo von der Tenjin-Shinyo-Schule. Fukuda Hachinosuke konzentrierte sich bei seinem Training auf Randori, auf das freie Kampftraining zwischen zwei Partnern. Formale Übungen wie Kata, das Nachvollziehen genau bestimmter Abfolgen verschiedener Techniken, wurden von ihm vernachlässigt. Auch bei Kanō Jigorō ist eine solche Tendenz später feststellbar.

Als Fukuda Hachinosuke 1879 im Alter von nur 52 Jahren starb, schloss sich Kanō der Gruppe von Iso Masatomo an. Iso konzentrierte sich bei seiner Ausbildung hauptsächlich auf die Ausführung von Kata. Sein im Zentrum Tokios gelegenes Dōjō war für die Perfektion dieser Bewegungsabläufe bekannt. Während der folgenden zwei Jahre führte Kanō Jigorō nur noch das Jiu-Jitsu-Training der Tenjin-Shinyo-Schule durch und wurde so geübt, dass er von seinem Meister mit der Betreuung einer Trainingsgruppe von 20 bis 30 Schülern betraut wurde.

Als Iso Masatomo genau wie Meister Fukuda 1881 krank wurde, beschloss Kanō Jigorō wiederum zu einer anderen Schule zu wechseln, um sich weiterzuentwickeln. Er ging zu Iikubo Kuwakichi aus der Kito-Schule. Iikubo Kuwakichi war wie Fukuda Hachinosuke ein Befürworter des Randori. Er war besonders auf Wurftechniken (Nage Waza) spezialisiert. Der Einfluss dieses Meisters war ein wichtiger Faktor bei der späteren Entwicklung des Jūdō durch Kanō Jigorō. Während dieser Zeit begann Kanō eigene Techniken zu entwickeln, darunter Wurftechniken wie den Uki-goshi und den Tsuri-komi-goshi. Diese Techniken sind auch heute noch Bestandteil jedes Jūdō- und Jiu-Jitsu-Trainings. Den ihm zugeschriebenen Kata-guruma entlehnte Kanō einem Buch mit westlichen Ringertechniken.[4]

Das Kōdōkan-Dōjō und die Entstehung des Jūdō

Das Studium der Techniken der verschiedenen Ju-Jitsu-Stile (vor allem der Wurftechniken der Kito-Ryu) brachte Kanō Jigorō auf die Idee, ein eigenes Jiu-Jitsu-System zu schaffen und es für junge Leute attraktiver als das bisher praktizierte Kampfsystem zu machen. Es sollte nicht nur Wert auf die Kampftechniken gelegt werden. Vielmehr sollte dem Training des Verstandes der Schüler eine gleichrangige Bedeutung zufallen. Kanō machte es sich zur Aufgabe, ein System zu entwickeln, das, aufbauend auf wissenschaftlichen Prinzipien, körperliche und geistige Ausbildung der Schüler miteinander verband.

Dieses System bestand neben den Wurftechniken (Nage-waza) aus Grifftechniken (Katame-waza) sowie Schlag-, Tritt- und Stoßtechniken (Atemi-waza), die u. a. dem System der Kito-Ryu und der Tenjin Shinyō-ryū (traditionelle Ju-Jitsu Schulen, bei denen Kanō 'Menkyo-Kaiden' – die universelle Lehrerlaubnis bzw. Meisterwürde – innehatte) entnommen wurden. Kanō selektierte dabei alle Techniken aus, welche dem von ihm gefundenen obersten Prinzip „möglichst wirksamer Gebrauch von geistiger und körperlicher Energie“ widersprachen. Dass er dabei aber alle gefährlichen Techniken entfernt hätte, die geeignet sind, einen Menschen ernsthaft zu verletzen oder zu töten, ist ein weitverbreiteter Irrtum. Spätestens beim Studium der Kata wie Kime-no-Kata oder der Kodokan Goshin-Jitsu tritt dieser Irrtum offen zutage.

Neben dem bedeutsamen Wechsel zur Kito-Schule brachte das Jahr 1881 für Kanō den Abschluss seines Universitätsstudiums und bald darauf eine Anstellung in der Gakushūin (Adelsschule) für Kinder aus privilegierten Familien als Literatur-Lehrer. Durch diese Anstellung nahmen Kanōs Arbeits- und Trainingszeiten einen so großen Anteil seines täglichen Tagesablaufs ein, dass er oft erst in den frühen Morgenstunden zum Schlafen kam.

Im Februar 1882 nahm Kanō Jigorō neun von seinen Schülern aus der Kito-Ryu und eröffnete sein eigenes Dōjō im Eishoji-Tempel, der sich im Stadtteil Shitaya befand. Das Dōjō war äußerst klein und mit nur 12 Tatami (Matten) ausgelegt. Zu seinen ersten Schülern gehörten Tomita Tsunejiro und der später wegen seines Wurfs Yama Arashi berühmte Saigo Shiro. Der Meister Iikubo Kuwakichi aus der Kito-Schule kam zwei- bis dreimal pro Woche zum Tempel, um Kanō bei seinen Übungseinheiten zu unterstützen. Diese Trainingsgruppe war der Ursprung des später bekannten Kōdōkan-Dōjō. Die von Kanō zu diesem Zeitpunkt gelehrte Kampfsportart war aber kein völlig neues System, sondern eben ein reformiertes Jiu Jitsu. Der Übergang zum neuen Kampfsystem Jūdō vollzog sich aber als ein stetiger Prozess während der folgenden zwei Jahre. Kanō wurde in dieser Zeit so geübt, dass es ihm gelang, Meister Iikubo Kuwakichi im Randori mit Hilfe seiner Nage Waza zu schlagen. Daraufhin wurde Kanō offiziell zu einem Meister der Kito-Schule ernannt. Iikubo Kuwakichi nahm weiterhin am Training im Kōdōkan-Dōjō teil.

Kanō Jigorō legte sowohl als Literatur-Lehrer als auch als Jiu-Jitsu-Meister sehr viel Wert auf die Disziplin seiner Schüler und war entsprechend streng. Auf der anderen Seite aber mussten Kanōs Schüler für den Unterricht nichts bezahlen und wurden von Kanō als Gäste behandelt und von ihm mit Tee und Reis bewirtet. Er stellte seinen ärmeren Schülern teilweise Übungskleidung zur Verfügung, die er sogar selbst wusch.

1883 musste Kanō sein Dōjō verlegen, da die Priester des Eisho-Tempels nicht länger gewillt waren, den Lärm etwa durch auf die Tatami aufschlagenden Uke und die Zerstörungen – einige Bodenplatten des Tempels gingen zu Bruch und wurden durch Kanō wieder repariert – zu dulden. Das Dōjō zog zunächst auf ein Grundstück in der Nähe des Tempels, bevor es schließlich in die Wohnung von Kanō Jigorō verlegt wurde. Es war nun so groß, dass es Platz für 20 Tatami bot.

1884 war der Entwicklungsprozess des von Kanō gelehrten Kampfstils so weit fortgeschritten, dass Kanō damit begann, die Prinzipien des neuen Kampfsystems in der Satzung des Kōdōkan-Dōjō festzuhalten. Kanō Jigorō deklarierte mit den folgenden Worten sein neues Kampfsystem: „Durch das Vereinen all der Vorteile, die ich verschiedenen Schulen des Jiu Jitsu entnommen habe, und durch das Hinzufügen meiner eigenen Techniken habe ich ein neues System der Körperertüchtigung, des mentalen Trainings und des Wettkampfs gefunden. Dieses System nenne ich Kōdōkan-Jūdō.“

Die Durchsetzung des Jūdō als Kampfsport in Japan

Den im Kōdōkan unterrichteten Sport nannte Kanō „Jūdō“, was „flexibler/angepasster Weg“ oder „weicher Weg“ bedeutet. Es setzt sich aus den Silben „Jū“ und „Do“ zusammen. Durch „Do“ (Weg/Prinzip/Technik) wollte er auf das geistig-moralische Prinzip seines Jūdō hinweisen. Der Übende befindet sich nie am Ziel seiner Ausbildung, er ist immer auf dem Weg dorthin, immer ein Lernender. Mit der Silbe „Jū“, die schon früher im Jū-jutsu enthalten war, soll das Prinzip „Siegen durch sich flexibel an den Gegner anpassen beziehungsweise unter Umständen auch Nachgeben“ verdeutlicht werden. Kanō kam es also nicht nur auf die Kunstfertigkeit (Jūtsu) der Techniken an.

Allerdings gab es Jūdō bereits, denn die Jikishin-Schule nannte ihre Kampfkunst ebenfalls so. Um sich von diesem System zu unterscheiden, hieß die von Kanō gelehrte Kampfsportart „Kōdōkan Jūdō“: das Jūdō, das im Kōdōkan gelehrt wurde. In der ersten Ausgabe des Kodokan-Jūdō-Magazins vom Januar 1915 antwortete Kano auf seine eigene Frage „Was ist Judo?“: „Jūdō wa shinshin no chikara o mottomo yukō ni shiyō suru michi de aru“ – „Jūdō ist der Weg, seine geistigen und körperlichen Kräfte am effektivsten zu nutzen.“

Viele der alten Samurai-Kampftechniken waren im neuen Jūdō ersatzlos gestrichen worden. Neue Techniken wurden entwickelt. Am Ende entstand eine Kampfsportart, die auch gefahrlos als Zweikampf-Sportart betrieben werden konnte und heute weltweit anerkannt ist. Allerdings wird dabei zuweilen vergessen, dass Kōdōkan-Jūdō nach wie vor auch Schläge (Atemi) und Waffentechniken beinhaltet, was in der Kime-no-Kata noch offen zu Tage tritt. Allerdings sind diese Techniken im Wettkampf verboten.

Jūdō sollte jedoch nicht nur Kampfsport, sondern auch geistiges Training sein. Körper und Geist sollten einen Zustand der Harmonie und Ausgeglichenheit erreichen. Es dauerte noch lange, bis das Kōdōkan und das dort unterrichtete Jūdō anerkannt wurden. Konkurrierende Schulen betrachteten das Kōdōkan im negativen Sinne als „Schule für Intellektuelle“. Jūdō wurde nicht ernst genommen.

Die Führer anderer Schulen erklärten öffentlich, dem Kōdōkan fehlten die praktischen Fertigkeiten. Sie bezeichneten Kanō als einen Bücherwurm, der seine Techniken bei den echten Meistern der Kampfkünste gestohlen habe. Besonders angegriffen wurden Kanō und das Kōdōkan durch die Schule „Ryoi shinto-Ryu“. Der Führer dieser Schule, Totsuka Hikosuke, zog in Presseartikeln über das Kōdōkan her. Zusammenstöße seiner Schüler mit den Schülern Kanōs wurden bewusst provoziert.

1886 ordnete die Kaiserliche Polizeiverwaltung die Durchführung eines Entscheidungskampfes zwischen den beiden Schulen an. Man war entschlossen, Ordnung in das Erziehungssystem im Lande zu bringen. Als Norm beabsichtigte man eine einzige, besonders effektive Schule auszuwählen. Hierzu sollte dieser Entscheidungskampf dienen. Beide Schulen stellten jeweils 15 ihrer besten Meister auf. Kanōs Schüler gewannen mit Ausnahme von zwei Unentschieden alle Kämpfe. Deutlicher konnte die Überlegenheit des neuen Systems gegenüber anderen Ju-Jitsu-Schulen kaum ausfallen. Kanō vervollkommnete und ergänzte seine Jūdōtechniken weiter. Systeme wie die „Go-Kyo“ wurden geschaffen. Bis 1894 leitete Kanō seine Schule allein. Dann wurde ein Gremium, der „Kōdōkan-Rat“ ins Leben gerufen. 1900 kam als weiteres Organ die „Vereinigung der Dan-Träger“ hinzu.

Von 1909 an war Kanō Jigorō in die Olympische Bewegung involviert. Er war ein offizieller Gesandter Japans bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm und half bei der Organisation der Fernöstlichen Spiele in Osaka 1917. Er war nicht bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris anwesend, aber er repräsentierte Japan bei den Spielen in Amsterdam (1928), Los Angeles (1932) und Berlin (1936). Zwischen 1931 und seinem Tod war er im Komitee für die Japanische Olympiabewerbung für die Spiele 1940 in Tokio.

Aufgrund seiner nachlassenden Gesundheit gab Kanō Jigorō ab 1934 keine öffentlichen Vorführungen mehr. Anfang Mai 1938 starb er an Bord der Hikawa Maru auf hoher See.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kodokan von nationalistischen Strömungen unterwandert, was dazu führte, dass das Kodokan mitunter als Akademie für japanische Marineoffiziere diente. Nach dem Sieg der Alliierten 1945 wurde das Kodokan (wie die meisten Kampfkunstschulen) deshalb auf Geheiß der Amerikaner einige Zeit geschlossen. Insgeheim wurde aber weitertrainiert. Nach einiger Zeit durfte die Schule 1946 unter gewissen Auflagen aber wieder eröffnet werden. Die offizielle Ausrichtung des Kodokan auf den friedlichen, nicht-tödlichen Wettkampfsport dürfte dabei gewiss sehr hilfreich gewesen sein. Gleichzeitig ebnete es aber auch den Weg, um Judo als internationalen Wettkampfsport zu etablieren.

  • 1909 erhielt das Kōdōkan den Status einer Stiftung. Präsident wurde Kanō Jigorō.
  • 1911 gründete Kanō die Dai-Nippon Taiiku Kyōkai (engl. Japan Amateur Sports Association), einen Vorläufer des heutigen Japanischen Olympischen Komitees, und wurde deren erster Präsident.
  • 1920 Gunji Koizumi (damals 2. Dan) begann Jūdō in England zu lehren, nachdem er 1918 den „Budokai“ in London gegründet hatte.
  • 1930 fanden in Japan die ersten nationalen Meisterschaften im Jūdō statt.
  • 1934 Auszeichnung mit dem Asahi-Preis.
  • 1936 Kanō verleiht erstmals einem Europäer, Moshé Feldenkrais, den 'Schwarzen Gürtel' (damals 1. Dan).
  • 1936 Mikinosuke Kawaishi (damals 4. Dan) begann Jūdō in Frankreich zu lehren.
  • 1938 am 4. Mai starb Kanō im Alter von 77 Jahren an einer Lungenentzündung während der Rückreise von Europa nach Japan auf dem japanischen Schiff Hikawa Maru. Auf dieser Reise hatte er Mikinosuke Kawaishi die Erlaubnis erteilt, in Europa Dan-Graduierungen im Namen des Kōdōkan vorzunehmen. Jiro Nango wurde Kanōs Nachfolger als Präsident des Kōdōkan.
  • 1946 Jiro Nango stellte sein Amt als Präsident des Kōdōkan zu Gunsten von Kanōs Sohn, Risei Kano, zur Verfügung.
  • 1952 Sumiyuki Kotani (damals 8. Dan) unterrichtete erstmals ausländische Jūdōka (der American Air Force) im Kōdōkan.
  • 1958 wurde das Kōdōkan erneut verlegt. In Tokio wurde ein komplett neues Dōjō erstellt.
  • 1964, bei den Sommerspielen in Tokio, wurde Jūdō zum ersten Mal olympische Sportart.

Nachdem auch das neue Dōjō des Kōdōkan nicht mehr ausreichte, wurde von 1982 bis 1984 ein neuer Trainingstrakt angebaut. In sieben Etagen kann man dort Jūdō trainieren. Die 8. Etage ist als Galerie mit 460 Sitzplätzen ausgebaut. Von dort aus kann man auf das Dōjō mit 420 Tatami in der 7. Etage blicken.

Kanō Jigorō zu Ehren wurde von 1978 bis 2007 der Jigoro Kano Cup ausgetragen.

Quelle: Wikipedia

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Kannuki
Lexikon - Judobegriffe

siehe unter Kanuki.

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Kanji
Lexikon - Judobegriffe

In Japan verwendete chinesische Wortschriftzeichen. Kana - Silbenschriftzeichen.

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Kani-basami
Lexikon - Judobegriffe

Ansprungschere. Wurftechnik außerhalb der Gokyo-nokaisetsu (siehe dort).

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Kani
Lexikon - Judobegriffe

Languste, Krebsan (wie ein Krebs würgen, z.B. Im Judo-Boden

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Kana
Lexikon - Judobegriffe

japanische Silbenschrift. Siehe auch unter .Kanji".

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Kan-gyaku
Lexikon - Judobegriffe

Zuschauer bei Budo-Meisterschaften.

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Kan-geiko
Lexikon - Judobegriffe

traditionelles Winter Training im Kodokan (siehe dort) in Tokio; Anfang Januar.

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Kan geiko
Lexikon - Judobegriffe

traditionelles Wintertraining im Kodokan in Tokio

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Kamlza-rei
Lexikon - Judobegriffe

Gruß der Kämpfer oder Teilnehmer zur Flagge, Fahne.

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Kamiza-ni
Lexikon - Judobegriffe

ausrichten der Kämpfer oder Teilnehmer zur Flagge, Fahne.

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Kamiza
Lexikon - Judobegriffe

oberer Sitz, hoher Sitz, Ehrenplatz, Residenz des Hausherrn oder der Meister.

Zur Dojo-Raumaufteilung und -Etikette gehörend.

Man verbeugt sich beim Kommen und Gehen im Dojo zur Kamiza. Gegenüber Shimoza gelegen

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Kamikaze
Lexikon - Judobegriffe

wörtlich "Götterwind", der große Taifun, der 1281 die mongolische Flotte vernichtete . Auch die japanischen Todesflieger des 2. Wettkrieges, die sich mtt ihren mtt Sprengstoff beladenen Flugzeugen auf gegnerische Ziele (Schiffe etc.) stürzten, wurden so genannt

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Kami-waza
Lexikon - Judobegriffe

hervorragende, heilige, göttliche Technik

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