U21-Judoka kämpfen in Lünen um DM-Qualifikation

Hochkarätigen Kampfsport gab es am vergangenen Sonntag in der Turnhalle an der Dammwiese zu sehen: Der Lüner SV Judo war erneut Ausrichter der Offenen Westdeutschen Einzelmeisterschaft der Altersklasse U21, auf der die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (7. und 8. März) in Frankfurt/Oder ausgekämpft wurde.


Insgesamt gingen 50 Frauen und 92 Männer auf drei Matten an den Start. Die volle Tribüne sowie die anwesenden Trainer sorgten mit ihren Anfeuerungsrufen für eine schöne Atmosphäre. Auch U21-Landestrainer Andreas Tölzer war anwesend und schaute besonders intensiv auf die Leistung der einzelnen Athleten. Erfolgreichste Vereine wurden der Velberter JC, JC 71 Düsseldorf und JC 66 Bottrop mit jeweils zwei Titeln.

Vom gastgebenden LSV war kein Teilnehmer gemeldet, doch Jörg Schönfeld, Stephan Erdelhoff und ihr Team hatten auch mit der Ausrichtung schon genug zu tun.

Vom Essensangebot bis zu den Listenführern war wieder einmal alles sehr gut organisiert und die Meisterschaft verlief erfolgreich. Mit Landeskampfrichter Markus Wagner stand nichtsdestotrotz ein LSVer auf der Matte und sorgte auch dort für reibungslose Kämpfe.

Zwei besondere Gäste durfte der LSV noch begrüßen: Die beiden NRW-Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer und Volkan Baran ließen es sich nicht nehmen, sich in ihrer Heimatstadt den Judosport einmal selbst anzusehen und sich ein Bild von der LSV-Vereinsarbeit zu machen. So ging es im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden Jörg Schönfeld auch um den Neubau der Halle an der Dammwiese und das Anliegen, dort eine feste Mattenfläche zu erhalten. Herzlichen Dank an dieser Stelle für das offene Ohr und das Interesse an den Belangen des Lüner Judosports!



Das nächste Großturnier auf den LSV-Matten ist bereits terminiert: Am 29. und 30. August kämpfen die Altersklassen U17/U20 (samstags) und U14 (sonntags) auf dem Landessichtungsturnier unter den kritischen Augen ihrer Landestrainer. Der LSV freut sich, nach der Sommerpause wieder zahlreiche judobegeisterte Gäste bei sich empfangen zu dürfen.