LSV-Judo-Damen beenden schwierige Saison in der Verbandsliga

Die Verbandsliga Frauen Westfalen ist beendet und die Damen des Lüner SV müssen sich mit dem vorletzten Tabellenplatz unter 9 Teams zufriedengeben. Dies ist vor allem auf die vielen Ausfälle zurückzuführen, denn selten gelang es, an Kampftagen alle Gewichtsklassen zu besetzen. Die einsatzbereiten LSV-Damen zeigten aber stets vollen Einsatz.

So auch am letzten Kampftag in Rheine – die Lüner traten mit nur 3 Frauen an. Melanie Klein, Vanessa Anders und Lena Wettemann wollten trotz der dünnen Besetzung alles geben und Wettkampfpraxis sammeln. Also ging es motiviert in den Kampf gegen den TV Mesum.

Melanie trat bis 57 kg an und konnte sich wieder einmal auf ihre Erfahrung verlassen. Sie gewann sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde ihre Kämpfe, beide in unter einer Minute.
Bis 63 kg ging Vanessa an den Start. Während sie in der Hinrunde eine schnelle Niederlage hinnehmen musste, lief es in der Rückrunde besser und sie steuerte einen Siegpunkt zum Endergebnis bei.

Die Dritte im Bunde, Lena, war in der Klasse bis 70 kg aktiv und hatte es gleich mit einer sehr starken Kontrahentin zu tun. So ging der Punkt nach 20 Sekunden an die Gastgeber. In der Rückrunde wollte Lena es besser machen, aber auch hier war der Kampf nach wenigen Sekunden beendet.



Da die Klassen bis 52 und plus 70 kg nicht besetzt werden konnten, gingen die Punkte allesamt an Mesum, sodass diese mit 5:3 gewannen. Ein großes Lob aber an Melanie, Vanessa und Lena für die Einsatzbereitschaft, zu dritt anzutreten. So war es umso schwerer, einen Gesamtsieg zu erzielen.

Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass sich wieder mehr einsatzfähige Judoka finden, die in der Frauenmannschaft kämpfen wollen. Eigentlich ist es doch eine schöne Erfahrung, gemeinsam auf der Matte zu stehen. Dann macht das Kämpfen auch mehr Spaß, wenn man den Rückhalt einer großen Mannschaft hinter sich spürt!